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Exklusiv-Interview mit Julie Caitlin Brown
28.12.2008 - Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, ein Interview mit Julie Caitlin Brown zu führen. Julie kennt man als Botschafter G'Kars Assistentin Na'Toth in "Babylon 5". |
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Fünf Fragen an Claudia Christian
13.05.2008 - Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, ein Interview mit Claudia Christian zu führen. Claudia spielte in Babylon 5 die Rolle der Susan Ivanova. |
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Exklusiv-Interview mit Reiner Schöne
12.04.2008 - Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, ein Interview mit Reiner Schöne zu führen. Reiner spielte in Babylon 5 die Rolle des Minbari Dukhat. |
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Exklusiv-Interview mit Bill Mumy
05.12.2007 - Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, ein Interview mit Bill Mumy zu führen. Bill spielte in Babylon 5 die Rolle des Minbari Lennier. |
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Babylon 5 - Vergessene Legenden
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| | Exklusiv-Interview mit Julie Caitlin Brown (Dezember 2008) |
| | 28.12.2008 20:18 | Kategorie: Exklusiv-Interviews | Autor: Michael | |
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| | Vor einiger Zeit hatten wir die Gelegenheit mit der am 27. Januar 1961 in San Francisco, Kalifornien geborene Musikerin und Schauspielerin Julie Caitlin Brown ein exklusives Interview zu führen, das wir Ihnen nun hier bei uns präsentieren wollen. Julia spielte in der ersten Staffel sowie in einigen Folgen der fünften Staffel von Babylon 5 die Rolle der Na´Thot, für die sie unter anderem auch bekannt wurde. In diesem ausführlichem Interview mit Julie Caitlin Brown erzählt uns die charismatische Schauspielerin über ihre letzten und kommenden Filmprojekte, über ihre Erfahrungen mit "Babylon 5". Auch erzählt sie uns ausführlich wie sie überhaupt zu "Babylon 5" gekommen ist und das sie jederzeit wieder in ihre alte Rolle schlüpfen würde. |
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| | In diesem ausführlichen Interview mit Julie Caitlin Brown erzählt uns die charismatische Schauspielerin über ihre letzten und kommenden Filmprojekte, ihre Autobiografie, ihre Musikkarriere sowie, dass sie "The Lost Tales" noch nicht gesehen hat, aber jederzeit wieder ihr altes Kostüm und Maske anlegen würde.
Das Interview ist in deutscher Sprache und weiter unten im englischen Original verfügbar.
Zur deutschen Version / German version
To the englisch Version / English version
Deutsche Version
Hallo, Julie! Es hat beinahe eine Ewigkeit gedauert, bis wir die erneut mit dir Kontakt aufnahmen, aber schlussendlich haben wir Gelegenheit unser kleines Interview mit dir für das e’guide-Network.
Vielen Dank, dass du uns diese Gelegenheit gibst mit dir dieses Interview zu führen und etwas über deine Rolle der Na’Toth in "Babylon 5", deine Karriere im Filmgeschäft und vielleicht ein paar persönliche Dinge zu sprechen. Wir freuen uns sehr, dass du dir Zeit für uns nimmst und wissen es sehr zu schätzen, dass du auf diese Weise mit den Fans der Serie in Kontakt bleibst.
e'Guide: Wie geht es dir heute und wo befindest du dich im Moment?
Julie Caitlin Brown: Vielen Dank, dass ihr mich um dieses Interview gefragt habt. Ich denke es ist sehr interessant, mit den Fans in Kontakt zu bleiben und für sie ist es interessant zu sehen, was die Schauspieler nach dem Ende ihrer Lieblingsserie so tun.
Mir geht es sehr gut und ich war ziemlich beschäftigt, seit ich "Babylon 5" verlassen habe. Ich bin seit 10 Jahren verheiratet und habe einen Sohn, Max, der 6 Jahre alt ist, sowie einen älteren Sohn, Dustin, der 25 Jahre alt ist und in Portugal professionellen Basketball spielt.
Ich bin dazu übergewechselt, für TV und Film zu schreiben und zu produzieren und habe derzeit einige Projekte am Laufen. Außerdem bin ich Motivatorin und habe mehrere Bücher geschrieben – "Love First, the Beginning", "Love First and the Artist" und "Love First and Business".
e'Guide: Für alle, die dich und deine Arbeit nicht kennen, könntest du dich unserer Lesern bitte kurz vorstellen und uns etwas über deine Hobbies, dein Lieblingsessen und die Dinge, die du in deiner Freizeit gerne machst, erzählen?
Julie: Natürlich kennen mich die meisten Leute von meiner Arbeit bei "Babylon 5", wo ich Na’Toth, den Attaché von Botschafter G’Kar (gespielt von Andreas Katsulas) dargestellt habe. Obwohl ich den Charakter nur in der ersten Staffel und fünf weiteren Folgen dargestellt habe, berührte die Beziehung zwischen Andreas (Katsulas) und mir auf dem Bildschirm viele Leute und wurde sozusagen zu einem Fan-Favoriten, wofür ich sehr dankbar bin.
Ich spielte einen menschlichen Charakter, Guinivere Corey, in Staffel 2 und kam am Ende der Serie für eine letzte Folge als Na’Toth zurück.
Ich begann meine Gesangskarriere und wechselte in die Musical-Branche, nachdem ich in San Francisco arbeitete, zog ich nach Florida, wo ich ziemlich viele Werbe-Spots machte, sowie für Film und TV drehte, ehe eine große Pause kam und ich eine Rolle in einem Broadway Musical, "Grand Hotel", erhielt. Nach 18 Monaten auf der Bühne verließ ich New York und zog nach Los Angeles, wo ich begann an TV-Serien zu arbeiten. 1998 und 200 veröffentliche ich zwei Original-Music-CDs – "Sheddin‘ My Skin" und "Struck By Lightning" – und 2003 schrieb ich die "Love First"-Bücher und begann Vorträge zu halten.
Um zu meinen Hobbies zu kommen: Mein Sohn und ich haben zusammen viele Kunst-Projekte und ich liebe es Gitarre zu spielen, im Garten zu arbeiten und in der Nachbarschaft spazieren zu gehen. Ich mag viele verschiedenen Arten von Essen, weil ich, aufgrund meiner vielen Reisen, ich stets neue Dinge ausprobiere.
e'Guide: Bevor du Schauspielerin wurdest, hast du mit Singen angefangen. Zuerst einmal: Was hat dich überhaupt dazu motiviert, eine Gesangskarriere zu starten? Und wie kamst du von dort schließlich zur Schauspielerei?
Julie: Ich habe bereits vor Leuten gesungen, als ich gerade in die Schule kam, ich konnte schon immer singen und es hat mir immer Spaß gemacht. Ich wollte ständig singen! Musicals sind ein natürlicher Schritt von der Singerei zur Schauspielerei und mit den Musicals begann ich, als ich 18 Jahre alt war.
e'Guide: Du bist mit deiner Musik sehr erfolgreich. Dein erstes Album "Sheddin‘ My Skin" kam 1998 heraus, das zweite 2000.
Was bedeutet dir die Musik? Werden wir zukünftig noch mehr deiner Lieder hören können?
Julie: Ich war so sehr damit beschäftigt, Skripte zu schreiben, dass ich keine Zeit mehr hatte, Musikstücke zu schreiben, aber ich würde sehr gerne ein Album mit Classic Jazz und Blues Songs zu machen, also…wir werden sehen.
e'Guide: Zuvor warst du Schauspielerin und Sängerin. Nun bist du Agentin für viele sehr bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen. Was hat dich dazu bewegt die Seiten zu wechseln?
Julie: Also, ich bin nicht wirklich eine Agentin. Ich berate und assistiere Schauspielern von Science Fiction und Fantasy Shows mit ihren eigenen persönlichen Auftritten. Als ich selbst auf Conventions aufgetreten bin, habe ich schnell gemerkt, dass es hilfreich wäre, jemanden zu haben, der hinter den Kulissen arbeitet und mich nur für die Fans da sein lässt. Meine Freunde haben schnell zugestimmt und so habe ich ein Unternehmen gegründet, das anderen helfen soll, eine angenehmere Zeit auf Conventions zu haben.
e'Guide: Du bist bei vielen Bühnen- und TV-Produktionen dabei und betreibst deine eigene Produktions- und Consultingfirma. Wie ist die Arbeit hinter der Kamera? Ist es eine willkommene Abwechslung zum Schauspielern?
Julie: Ich denke, Schauspieler lernen alle Aspekte der Produktion einer TV-Show oder eines Filmes kennen, während sie in das ganze Geschäft hineinwachsen. So ist es für Schauspieler nicht unüblich, sich irgendwann als Schreiber oder Regisseure zu betätigen. Irgendwann wächst das Verlangen, eine Geschichte zu erzählen und blicken wir den Tatsachen ins Auge: Produzenten und Regisseure haben bei weitem mehr zu sagen, wie ein Film gemacht wird, als die Schauspieler.
e'Guide: Warum reden wir nicht ein wenig über "Babylon 5"? In der Serie spielst du Botschafter G’Kars Assistentin Na’Toth. Sie war eine stolze und starke Narn-Frau. Wie viel von Na’Toth steckt auch in Julie Caitlin Brown? Was habt ihr gemeinsam und was hast du von ihr gelernt?
Julie: Ich habe den Charakter von Na’Toth geliebt und die Autoren haben sofort den Humor und den Reiz, den die Figur ausgemacht hat, erkannt, als sie Andreas und mir bei der Arbeit zugesehen haben. Ich habe mit ihr den Humor gemein, hoffe ich! Und einen ausgeprägten Sinn für Loyalität. Was ich von dem Charakter gelernt habe ist, mehr zu beobachten und mir eine Meinung erst dann zu bilden, wenn ich alle Fakten kenne.
e'Guide: Nachdem Mary Woronov (Ko’Dath) und Susan Kellerman die Serie verlassen hatte, wer war damals dafür vorgesehen, die Rolle der weiblichen Narn zu spielen, die du schließlich bekommen hast? Wie hast du die Rolle bekommen? Gab es ein Vorsprechen oder haben sie dich angerufen? Was kannst du uns über diese Zeit erzählen?
Julie: Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich diese Frage gestellt bekommen, weil ich das Gefühl habe, als hätte ich die Geschichte schon Tausendmal erzählt! Aber ich freu mich, sie erneut erzählen zu dürfen.
Ich habe für zwei andere Rollen in der Serie vorgesprochen: Delenn und Ivanova. Die Produzenten mochten mich, aber wählten dennoch andere Leute dafür aus, jedoch schloss ich Freundschaft mit dem Casting Director. Ich wurde daheim vom Casting Director angerufen und gebeten tatsächlich gleich ans Set zu fahren, um dort zu arbeiten, nicht vorzusprechen, sondern zu ARBEITEN! Als ich am Set ankam, bat man mich, einen Make-up-Test zu machen, was ich auch tat und da sagte man mir, dass Susan Kellerman sich nicht länger im Stande gesehen hätte, unter all dem Make-up zu arbeiten und gerade an diesem Morgen die Serie verlassen hätte.
Man gab mir zwei Videos, drei Skripte und die Serien-Bibel (die Produktions-Notizen) und sagte mir, am nächsten Tag wieder zu kommen und um 10 Uhr morgens mit der Arbeit zu beginnen.
Also tauchte ich auf, machte meine Arbeit und bekam einen Vertrag für 4 Jahre angeboten, aber aufgrund des schweren Make-ups verließ ich schließlich die Serie nach nur 5 Episoden.
e'Guide: War es für dich schwer, jeden Tag da zu sitzen und darauf zu warten, dass das Make-up endlich fertig war? Wie lang hat diese Verwandlung von Julie Caitlin Brown in Na’Toth gedauert? Und hat dich die seltsame Maske beim Schauspielern unterstützt oder eher daran gehindert?
Julie: Es dauerte 3 Stunden, das Make-up aufzubringen, die Zeit eingeschlossen, die es brauchte, um die großen Kontaktlinsen in meine Augen zu bekommen. Wir fingen jeden Morgen um 4 damit an. Ich bin nicht gerade die Sorte von Mensch, die morgens besonders gerne früh aufsteht, also bin ich wohl nur in meinem Stuhl gesessen, hatte meinen Kaffee und las vielleicht gerade meine Zeilen – gemeinsam mit Andreas (Katsulas), wenn ihm gerade danach war. Mit dem Make-up wurde ich zum Narn – Julie war verschwunden – und im Spiegel war ein Reptil zu sehen, ein lustiges und sexy Reptil, aber definitiv ein Wesen mit PUNKTEN!
e'Guide: Traurigerweise hatten wir nur die Gelegenheit dich in der 1. Staffel und einer Folge der 5. Staffel als Na’Toth zu sehen. Nach der 1. Staffel übernahm Mary Kay Adams die Rolle der Na’Toth. Damals gab es Gerüchte, dass du die Rolle wegen der schweren Gesichtsprothetik und dem ungesunden Make-up nicht mehr haben wolltest. Ist das wirklich der Grund, warum du nicht mehr für eine 2. Staffel zurückkehren wolltest?
Julie: Wie ich bereits oben sagte: Ja. Das Make-up war extrem schwer zu handhaben und hätten wir einen besseren Plan ausarbeiten können – mehr Zeit zwischen den einzelnen Episoden, eine bessere Methode, das Make-up wieder loszuwerden – wäre ich vielleicht geblieben. Ich war sehr besorgt wegen der Schäden, die es an der Haut um meine Augen hervorgerufen hat. Damit habe ich bis heute noch einige Probleme.
e'Guide: Es war eine ziemliche Überraschung, dich in der 5. Staffel von "Babylon 5" für eine Folge zurückkehren und deinen Charakter Na’Toth noch einmal aufleben zu sehen. Wie kam es zu diesem Gastauftritt?
Julie: Ich wurde gefragt, der Serie zu helfen einige lose Handlungsstränge zusammen zuführen und ich war sehr erfreut darüber, das tun zu können! Es hat so viel Spaß gemacht zurück zu gehen. Außerdem war die Episode einfach fantastisch. Ich liebte die Stelle an der G’Kar als der Held dargestellt wurde und ausnahmsweise Na’Toth einmal seine Hilfe brauchte.
e'Guide: Es gab noch einen anderen Charakter in der Serie, der von dir verkörpert wurde: Du hast in der 2. Staffel eine Richterin namens Guinevere Corey gespielt und dabei keine Alien-Maske getragen. Was kannst du uns über diese Erfahrung und das Drehen der Folge erzählen? Corey war anders als Na’Toth. War es für dich einfach, dich in den Charakter zu versetzen, nachdem du beinahe ein Jahr lang Na’Toth gespielt hast?
Julie: Peter David, der Autor der Folge, gab mir eine Anmerkung zu dem Charakter. Sie war wie Katherine Hepburn in "Adam’s Rib" (eine wundebare Komödie mit Hepburn und Spencer Tracy), eine sehr starke Frau, die sich Captain Sheridan stellen muss. Nachdem ich Katherine Hepburn verehre, war es für mich ein Leichtes, mich in diese Rolle zu versetzen!
e'Guide: Hast du die Serie bereits gekannt, bevor du angefangen hast, daran zu arbeiten? Und hast du sie bis zum Ende weiterverfolgt oder irgendwann das Interesse daran verloren?
Julie: Ich kannte die Serie nur daher, weil ich für zwei Rollen im Pilotfilm vorgesprochen hatte. Ich habe "Babylon 5" von Zeit zu Zeit verfolgt, aber der Sendetermin wurde ständig verlegt und irgendwann wurde es auf einem Kabel-Kanal ausgestrahlt, den ich nie schaute, so habe ich schließlich die DVDs geschaut, als sie herauskamen.
e'Guide: Denkst du, es wird je wieder eine Real-TV-Serie geben, die im "Babylon 5"-Universum angesiedelt ist?
Julie: Ich weiß, dass JMS einige Kurzgeschichten mit dem Cast von "Babylon 5" machen will – "Lost Tales" – aber nein, ich denke nicht, dass wir je wieder eine Serie sehen werden, die im "Babylon 5"-Universum handelt.
e'Guide: Letztes Jahr war ein großartiges Jahr für "Babylon 5". J. Michael Straczynski brachte "B5" mit "The Lost Tales" wieder auf die heimischen Bildschirme zurück. Was hältst du von "The Lost Tales"? Hast du den Film schon gesehen und magst du ihn?
Julie: Ich habe den Film noch nicht gesehen und kann daher nicht auf diese Frage antworten.
e'Guide: Stell’ dir vor, sie würden dir die Rolle der Na’Toth wieder anbieten. Würdest du die Chance ergreifen und Na’Toth ein weiteres Mal spielen?
Julie: Ich bin jederzeit dazu bereit einen guten Charakter zu spielen – trotz Make-up, solange es nicht für 4 Jahre ist!
e'Guide: Was sind, für dich als Person, deine großartigsten Erinnerungen an deine Zeit bei "Babylon 5"?
Julie: Ich denke, es ist allein die Tatsache Teil von einer Serie wie "Babylon 5" zu sein, die Hingabe der Macher, des Casts und der Crew, die Arbeit zu lieben. Es war eine besondere Zeit.
e'Guide: Bereust du es manchmal "Babylon 5" nach der 1. Staffel verlassen zu haben?
Julie: Ja, ich wünschte ich hätte ein weiteres Jahr bleiben können, aber die Produzenten wollten einen 4-Jahres-Vertrag und nur ein weiteres Jahr zu machen war leider nicht drin.
e'Guide: Hast du noch immer Kontakt mit J. Michael Straczynski? Und was ist mit dem Rest der "Babylon 5"-Crew? Hast du damals Kontakte geknüpft, die bis heute halten?
Julie: Ich habe JMS einige Male gesehen, hauptsächlich an Conventions, und natürlich bin ich noch mit einigen Leuten vom Cast befreundet und sehe sie auch häufig.
e'Guide: Denkst du "Babylon 5" hatte einen gewissen Einfluss auf das Science Fiction Genre?
Julie: Absolut. Bis "Babylon 5" erschien, haben sich die mosten Produzenten/Autoren in den Vereinigten Staaten geweigert einen fortlaufenden Handlungsbogen zu erzählen. Sie dachten, das Publikum würde dem sowieso nicht folgen. Jetzt haben wir "Heroes", "Lost", "Battlestar Galactica", etc., die alle einen serienumfassenden Handlungsbogen aufweisen.
e'Guide: Neben "Babylon 5" hattest du auch Gastauftritte in zwei "Star Trek"-Serien. Du spieltest Vekor in dem "Star Trek – The Next Generation"-Zweiteiler "Gambit" und Ty Kajada in der "Star Trek – Deep Space Nine"-Episode "The Passenger". Was kannst du uns über diese Erfahrungen bei "Star Trek" erzählen?
Julie: Ich bin selbst ein TREKKIE, habe die Original-Serie geliebt und so ist es wunderbar Teil eines so riesigen Franchises zu sein. So viele talentierte Leute und wunderbare Fans.
Ich habe meine beiden Rollen – einmal einen Charakter auf der Seite der guten Jungs und einmal einen auf der Seite der bösen Jungs – sehr genossen.
e'Guide: Bist du stolz darauf, Teil des riesigen und fast schon legendären "Star Trek"-Franchise zu sein?
Julie: Absolut!
e'Guide: Viele Fans denken tatsächlich, dass "Babylon 5" das bessere "Star Trek" war. Was ist deine Meinung darüber?
Julie: Ich denke, dass es sich um zwei verschiedene Serien handelt und sehr verschiedene Schreibstile. Ich denke nicht, dass man sie miteinander vergleichen kann – und selbst, wenn man es getan hat – müsste man "Babylon 5" und "Deep Space Nine" vergleichen, da der Ausgangspunkt der beiden Serie ähnlich ist. Nachdem ich bei beiden Serien mitgewirkt habe, würde ich sagen, dass "Babylon 5" ein ambitionierteres Projekt war und sich auf mehr Risiken eingelassen hat.
e'Guide: Du hattest ebenfalls einen Auftritt in der Science Fiction Serie "Sliders", in einer Folge namens "Requiem" aus dem Jahre 1999. Du spieltest die Kromagg Commander Kesh. Rainer Schöne, der einen weiteren Kromagg namens Kolitar gespielt hat, hat uns bereits in einem anderen Interview verraten, wie die Verwandlung in einen Kromagg von statten ging. An was erinnerst du dich bei der Serie "Sliders"?
Julie: Ich arbeitete mit demselben Regisseur als bei meinem Auftritt bei "Deep Space Nine", was ziemlich nett war, und hatte so eine sehr lustige Erfahrung. Der Dreh ging über meinen Geburtstag, also lud ich in der Nacht vor Drehbeginn einige Freunde zum Essen ein. Ich musste diese künstlichen Zähne tragen, die Michael Westmore – jemand den ich noch von meiner Zeit bei "Star Trek" kannte – für mich gefertigt hatte, und da brachte ich diese künstlichen Zähne mit, um sie bei dem Dinner als kleinen Gag zu tragen.
Nachdem ich jeden mit meinen hässlichen Zähnen zum Lachen gebracht hatte, nahm ich sie raus und wickelte sie in eine Serviette, um sie in meine Börse zu stecken. Als ich dann von dem Abendessen nach Hause ging, bemerkte ich plötzlich, dass ich meine Zähne vergessen hatte! Wir rannten alle zurück ins Restaurant und jeder der Angestellten half uns zu suchen. Schließlich fanden wir die Zähne im Müll! Immer noch in die Serviette gewickelt! Ich war so glücklich meine Zähne wiedergefunden zu haben!
e'Guide: Was kannst du uns über den kommenden Actionfilm "Nightingale" sagen, den Don Henry geschrieben hat und der auch die Regie inne hatte? Dein Charakter heißt Deborah; was ist ihre Aufgabe in der ganzen Geschichte?
Julie: Der Film wurde noch nicht gedreht. Don hat noch einen anderen Vampir-Film, "Desert of Blood", der nun auf DVD herauskam, aber "Nightingale" ist noch in der Entwicklungsphase bei "That’s Hollywood", einer Produktionsfirma in Los Angeles. Im Moment ist noch nicht ganz klar, ob ich wirklich Deborah spielen oder den Film nur produzieren werde. Don hat mich gefragt, ob ich Deborah spielen würde, aber der Punkt ist der, dass wir den Film überhaupt hinbekommen, also kann es sein, dass wir einen großen Namen für die Rolle einplanen werden. Der Film ist über die Liebe einer Frau zu ihrer Familie, obwohl ihr Mann und ihr Vater bereits von Fledermäusen gebissen wurden und sich langsam in Vampire verwandeln.
e'Guide: Während der diesjährigen Produktion des Science-Fiction-Streifens "Hunter Prey" hast du zum ersten Mal als Associate Producer gearbeitet. Kannst du uns etwas darüber erzählen, mit welcher Art von Arbeit du in dieser Position zu tun hattest?
Julie: Der Film befindet sich in der Post-Produktion und ich war nicht Associate Producer, tatsächlich habe ich sogar ein Credit als Produzent im Film. In einiger Zeit wird es eine Pressemitteilung geben und so wurde ich gebeten nicht über den Film zu reden, bis diese Mitteilung erschienen ist.
e'Guide: Welche TV-Serie oder Filme in den Genres Science-Fiction, Fantasy und Mystery hast du in den letzten Jahren am meisten gemocht? Und welche Serie schaust du dir gerne an?
Julie: Ich liebe alles, solange Will Smith dabei ist! Ich liebe Science-Fiction, aber keine Horror-Filme oder Thriller-ähnliche Mystery-Filme. Im Fernsehen schaue ich "House", "Desperate Housewives", "Boston Legal", "Criminal Minds" und "Samantha Who". Außerdem schaue ich viele politische Kommentare, das finde ich sehr faszinierend.
e'Guide: Letztes Jahr hatten wir die Chance einen ziemlichen detaillieren Artikel über "Terminator – The Sarah Connor Chronicles" zu lesen, den du für unsere Kollegen von TheSciFiWorld.net verfasst hast. Wie kam es dazu und kannst du uns etwas über die Serie verraten, die wir leider erst nächstes Jahr im deutschen Fernsehen zu Gesicht bekommen werden?
Julie: Ich wurde von Gilles Nuytens, dem Webmaster von TheSciFiWorld.net gefragt, an seiner Stelle an einer Tour und einer Interview-Reihe mit dem Cas von "Terminator – The Sarah Connor Chronicles" teilzunehmen. Gilles Vater verstarb und so war konnte er selbst dem nicht nachkommen. Ich war erfreut und fühlte mich geehrt, Gilles helfen zu können, da er bereits mit mir an meiner Website – www.LoveFirstBooks.com – gearbeitet hat und er mir schon ein paar Mal einen Gefallen getan hatte. Da war ich froh, auch ihm mal einen Gefallen tun zu können.
Ich denke, ich habe bereits alles in dem Interview gesagt, aber ich kann dir versichern, dass die Macher der Serie sich dem Original-Film sehr verschrieben haben und die Schauspieler und Schreiber es als wahrlich aufregend empfinden, Teil der Terminater-Mythology zu sein.
e'Guide: Liest du gerne? Wenn ja, welche Bücher sind deine Favoriten?
Julie: Ich liebe es autobiografische und biografische Bücher, ebenso wie spirituelles/philosophische Werke zu lesen.
e'Guide: Julie, bitte sag uns doch mal, ob du Haustiere hast.
Julie: Ja, wir haben zuhause drei Hunde; Rocky, Lucy und Frederica.
e'Guide: Hast du irgendwelche hilfreichen Tipps für junge Leute, die Schauspieler werden wollen? Würdest du sie eher dazu ermutigen oder eher versuchen sie von ihrem Vorhaben abzubringen mit dem Wissen, über das du heute verfügst?
Julie: Ich denke nicht, dass jemand, der von der Schauspielerei in ihren Bann gezogen wird, dem widerstehen kann! In meinem Buch, "Love First and the Artist", schrieb ich darüber, diese Gabe mit Liebe rüberzubringen, zu verstehen, dass man einzigartig und die Interpretation des Textes komplett deine eigene ist. Und so ist alles, was man tun kann, seine Zeilen zu lernen, der Charakter nach bestem Gewissen verstehen zu lernen und dann zu den Auditions zu gehen und dein Talent mit Liebe und Respekt vor dir selbst und den Leuten, für die du vorsprichst, anzubieten. Ich denke auch, dass man sehr dazu bereit sein muss, um das Wort "Nein" hören zu können. Akzeptieren, dass du ein "Nein" öfter hören wirst als ein "Ja", aber es braucht nur wenige positive Antworten, um Karriere machen zu können.
e'Guide: Lass uns ein wenig über die FedCon 17 reden. War es deine erste Convention in Deutschland? Und wenn du jetzt zurückblickst, da die FedCon doch schon ein wenig zurückliegt: Hat es dir gefallen?
Julie: Ich dachte mir, dass die Convention sehr gut organisiert war und die Fans einfach wunderbar waren! Ich habe so viele Conventions in Deutschland gemacht.
Mein Geschäftspartner meiner ersten CD ist Jens Reinheimer, und so habe ich für ihn auch einige Auftritte absolviert, wie auch für viele andere. Für eine Weile war ich einmal im Jahr in Deutschland, aber nun waren es acht Jahre, dass ich zum ersten Mal wieder eine Convention in Deutschland mitgemacht habe.
e'Guide: Wie lange warst du in Deutschland? Waren es nur die Wochenenden, oder warst du länger da? Hattest du Gelegenheit ein wenig Sightseeing zu betreiben? Welche Orte hast du dir angeschaut?
Julie: Da ich seit 1997 immer wieder nach Deutschland gehe, hatte ich schon einige Male Gelegenheit Sightseeing zu machen. Ich war nur für das Wochenende in Bonn und hatte nicht viel Zeit, die Umgebung zu erkunden, im Mai werde ich wieder da sein und so freue ich mich darauf, mehr von der Stadt zu sehen. Ich war schon in Stuttgart, Heidelberg, München, Berlin, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt und einigen kleineren Städten!
e'Guide: Hast du schon etwas von dem "seltsamen" deutschen Essen versucht? Und hast du manches gemocht?
Julie: Ich liebe Spätzle, habe ich das richtig geschrieben? Und mit den verschiedenen Broten fang ich gar nicht erst an!
e'Guide: Wie war es Bruce Boxleitner und Peter Jurasik auf der FedCon wieder zu treffen? Habt ihr euch miteinander unterhalten und in den Erinnerungen alter Zeiten geschwelgt?
Julie: Ich habe Bruce schon seit einer Weile nicht mehr gesehen gehabt, aber Peter und ich haben den Kontakt zueinander stets aufrechterhalten. Es war wirklich eine Freude etwas Zeit mit den beiden verbringen zu können.
e'Guide: Was steht als nächstes für Julie Caitlin Brown an? Hast du im Moment irgendetwas auf Lager, an dem du arbeitest, oder hast du etwas für die nähere Zukunft geplant, über das du uns bereits etwas erzählen kannst?
Julie: Es gibt da einen Kurzfilm, den ich geschrieben habe und den ich produziere und bei dem ich, gemeinsam mit meinem Bruder, Stephen Andrich – einem preisgekrönten Kameramann -, Regie führen werde. Außerdem habe ich einige Projekte geschrieben, die derzeit ihre Runden durch Hollywood drehen und ich werde dich auf dem Laufenden halten, sollte es eines von ihnen ins Fernsehen schaffen oder als Film umgesetzt werden!
e'Guide: Nur weil es ein ziemlich aktuelles Thema ist: Wie ist deine Meinung dazu, dass Barrack Obama die amerikanischen Präsidentschaftswahlen gewonnen hat und der 44. Präsident der Vereinigten Staaten sein wird?
Julie: Ich war ein Befürworter von Hillary Clinton und ich froh, dass sie und Barrack Obama zusammenarbeiten werden, um unseren Land zu helfen, das Gleichgewicht in der Wirtschaft und der Welt zurückzuerlangen. Ich warte gespannt auf die Veränderungen, die Barrack Obama bereits vorschlägt und entwickelt, bevor er überhaupt als Präsident vereidigt wurde.
e'Guide: Bitte vervollständige folgende Sätze: Von "Babylon 5" lernte ich, dass...
Julie: Von "Babylon 5" lernte ich, dass sich dein Leben mit einem Anruf verändern kann.
e'Guide: Schauspielern ist wie...
Julie: Schauspielern ist wie die Chance zu erhalten, viele Leben zu besitzen.
e'Guide: Ich hoffe, dass ich niemals gezwungen sein muss,...
Julie: Ich hoffe, dass ich niemals gezwungen sein muss, das Singen aufzugeben.
e'Guide: Das wäre es dann schon fast. Ich würde dich nur noch gerne um einen letzten Gefallen bitte: Solltest du den deutschen Fans Grüße oder eine persönliche Nachricht zukommen lassen wollen, hast du hier nun die Gelegenheit dazu.
Julie: Ich möchte all den loyalen, deutschen Fans gerne sagen, dass ich es wahrlich genossen habe, so viele von ihnen kennenzulernen! Ich hatte eine wundervolle Zeit auf der FedCon und freue mich schon darauf, euch bald wieder zu sehen.
e'Guide: Vielen Dank für das Interview und ich möchte dir nur das Beste für deine weitere Karriere und deine Zukunft wünschen.
English Version
Hello Julie! It almost took forever to get back in touch with you again, but now we finally have the chance to do our little interview for e’Guide-Network. Thank you so much for giving us the chance to do this interview with you to get to know some things about your work on "Babylon 5" playing the role of Na’Toth, your career in the business, and maybe some other personal things about yourself. We are very happy you took some time for us. We really appreciate you keeping in touch with the fans of the show this way.
e'Guide: How are you today, and where are you at just right now?
Julie Caitlin Brown: Thanks for asking me to do this interview, I think it’s interesting to stay in touch with the fans and for them to see where the actors have gone after doing their favorite shows! I am very well, and have been quite busy since leaving "Babylon 5". Personally, I have been married for ten years now and have a son, Max who is six years old, as well as an older son, Dustin, who is 25 years old and playing professional basketball in Portugal.
I have moved on to writing and producing for television and film and have several projects going on now. I am also a motivational speaker and have written several books – "Love First, the Beginning", "Love First and the Artist", and "Love First and Business".
e'Guide: For all those people, who don’t know you and your work, could you please introduce yourself to our readers, and tell us something about your hobbies, favorite foods, and what you do for fun?
Julie: Of course, most people know me from my work on "Bablyon 5" in the role of Na’Toth, the attaché to Ambassador G’Kar, played by Andreas Katsulas. Although I only did the first season and five episodes as the character, the relationship between Andreas and I onscreen touched many people and seems to be a fan favorite, for which I am thankful. I did play a human character, Guinivere Corey, in season two, and came back as Na’Toth at the end of the series to do a final episode.
I began my career as a singer and moved in musical theatre, after working in San Francisco I moved to Florida where I did many television commercials and some Television and Film, and then came a big break to do a lead role in a Broadway musical, "Grand Hotel". I left New York after 18 months onstage there and moved to Los Angeles and started working on series television. In 1998 and 2000 I released two original music CDs, "Sheddin’ My Skin" and "Struck By Lightning", and in 2003, I wrote the "Love First" books and began doing public speaking.
As for my hobbies, my son and I do a lot of art projects together and I love to play guitar, work in the garden and go on walks in the area around my house. I love many different kinds of foods, because with all the travel I have done I am always trying new things!
e'Guide: Before you were an actress, you started singing. What motivated you to start a singing career in the first place, and how did you get from there to becoming an actress later?
Julie: I started singing in front of people when I started school, I could always sing and it was so fun I wanted to do it all the time! Musicals are a natural step from singing and I started doing them when I was 18 years old.
e'Guide: You are very successful with your music. Your first album "Sheddin’ My Skin" came out in 1998, your second album in the year 2000. What does music mean to you, and will we get the chance to listen to some more of your songs in the future?
Julie: I have been doing so much writing of scripts that I have not had a lot of time to write music, but I would love to do an album of classic jazz and blues songs, so we’ll see.
e'Guide: You were an actress and a singer before, and now you are the agent of many well-known actors and actresses, what made you switch to "the other side"?
Julie: Well, I am not technically an agent, I consult and assist the actors from science fiction and fantasy shows with their personal appearances. When I was doing the conventions myself, I realized that it would be helpful to have someone who could handle all the behind the scenes work, letting me just be there for the fans. My friends quickly agreed and I started a company to help them have a better time appearing at shows!
e'Guide: You were involved in a lot of stage and TV productions, and run your own production and consulting company. What is the work behind the camera like? Is it a welcome change to acting?
Julie: I think many actors learn about all aspects of the production of a television show or film as they continue to grow and work in the business, so it is not unusual for actors to become writers, producers or directors. It is an expansion of the desire to tell the story, and let’s face it, producers and directors have a lot more to say about how a film gets made than the actor does!
e'Guide: Why don’t we talk about "Babylon 5" for a while? On the show you played Ambassador G’Kar’s assistant Na’Toth. She was a proud and strong Narn woman. How much of Na’Toth is in Julie Caitlin Brown? What do you have in common, and what did she teach you?
Julie: I loved the character of Na’Toth and the writers on the show certainly played up the humor and toughness of the part as they watched Andreas and I work together. I have in common with her a sense of humor, I hope! And a fierce sense of loyalty. What I learned from the character was to observe more and reserve my opinion until all the facts are in.
e'Guide: After the departure of Mary Woronov (Ko’Dath) and Susan Kellerman, who was supposed to be the female Narn, you finally got the part. How did you get the role? Was there an audition, or did they call you? What can you tell us about this time?
Julie: I am always surprised when I am asked this question as I feel like I have told the story a million times! But happy to do so again. I had auditioned for two other roles on the show, Delenn and Ivanova. The producers liked me but chose other people, however the casting director became a friend.
I was called at home by that casting director and was asked to go to the set to actually start working, not an audition, but go in and WORK! When I arrived at the set I was asked to do makeup test, which I did and then I was told that Susan Kellerman had been unable to work in the makeup and had left that show that morning. I was handed two videos, three scripts and the series bible (the production notes), and was told to come back and start work at ten am the next day.
So I showed up, did the part and was offered the series for four years, but due to the heavy makeup I ended up leaving the show after only five episodes.
e'Guide: Was it hard for you to sit and wait for your make-up to be done every day? How long did this metamorphosis from Julie Caitlin Brown to Na’Toth take? And did the strange mask help or hinder you in acting?
Julie: The makeup required three hours to put on, including the large lenses that went in my eyes, we started at four am each morning. I am not a morning person, so I would just sit in the chair, have my coffee and maybe read my lines with Andreas if he felt like it. I did 'become' a Narn with the makeup, Julie was gone, and in the mirror was a reptile, a sexy, funny reptile, but definitely a being with SPOTS.
e'Guide: Sadly we only had the chance to see you as Na’Toth in the first season and in one episode in season five. After the first season Mary Kay Adams took over the role of Na’Toth. There were rumors those days that you didn’t want to do it anymore, because of the heavy prosthetics and the unhealthy make-up. Is this really the reason, why you didn’t want to come back for the second season?
Julie: As I said above, yes, the makeup was extremely difficult and yet if we had been able to work out a better schedule, more time between episodes, a better way to remove the makeup, I might have stayed. I was very concerned about the damage being done to the skin around my eyes, I still have some problems with it.
e'Guide: It was quite a surprise to see you coming back and reviving your character of Na’Toth in season five of "Babylon 5" for one episode. How did it come to this guest appearance?
Julie: I was asked to help the show tie up loose ends and was delighted to do so! It was so much fun to go back and also the episode was amazing, I loved where the story had G’Kar as the hero and for once, Na’Toth needing his help.
e'Guide: There was another character you played on the show: You portrayed a judge called Guinevere Corey in the second season, and you didn’t have to wear an alien mask. What can you tell us about this experience, and shooting the episode? Corey was different than Na’Toth. Was it easy to get into this character having played Na’Toth for almost a year?
Julie: Peter David, the writer of the episode, gave me a great note about the character, she was like Katherine Hepburn in "Adam’s Rib" (a wonderful comedy starring Hepburn and Spencer Tracy), a very strong woman who has to go up against Captain Sheridan. Since I adore Katherine Hepburn, it was not hard to get into the role at all!
e'Guide: Had you known the show, before you started working on it? And did you follow up till the end, or did you lose your interest?
Julie: I only knew about the show because I had auditioned for two roles on the pilot, and I followed it from time to time, they kept moving the schedule around and then they put it on a cable channel that I did not watch so I actually watched the DVDs when they came out.
e'Guide: Do you think there is ever going to be another real TV series set in the universe of "Babylon 5"?
Julie: I know JMS is doing some short stories with the cast, "Lost Tales", but no, I don’t think we will ever have another series in the "Babylon 5" universe.
e'Guide: Last year was a great year for "Babylon 5". J. Michael Straczynski brought "B5" with "The Lost Tales" back to the TV screens. What do you think about "The Lost Tales"? Have you already seen it, and did you like the film?
Julie: I have not seen the film, so I can’t answer you on this.
e'Guide: Just imagine they would offer you the role of Na’Toth again, would you jump at the chance, and portray her once more?
Julie: I am always ready to play a good character, even with the makeup so long as it is not for four years!
e'Guide: What are your most significant memories for you as a person about your time on “Babylon 5”?
Julie: I think just being a part of a show like "Bablyon 5", the dedication of the creators, the cast and crew, the love of the work, it was a special time.
e'Guide: Do you regret sometimes having left "Babylon 5" after the first season?
Julie: Yes, I wish I would have felt comfortable staying for another year, but the producers wanted a four year commitment and doing just one more year was not an option.
e'Guide: Are you still in contact with J. Michael Straczynski? And what about the rest of the “Babylon 5” crew: Did you make any contacts there that still last today?
Julie: I have seen JMS a few times, mostly at conventions, and of course I am friends with many of the cast and see them often.
e'Guide: Do you think "Babylon 5" had an influence on the science-fiction genre?
Julie: Absolutely. Until "Babylon 5" most producer/writers in the United States would not tell a story as a serial, they thought that the audience would not follow the plot. Now we have "Heroes", "Lost", "Battlestar Galactica", etc., which are all serials!
e'Guide: Next to "Babylon 5" you also guest starred on two "Star Trek" shows. You played Vekor in the two-parter "Gambit" of "Star Trek – The Next Generation", and on "Star Trek – Deep Space Nine" you portrayed a character called Ty Kajada in the episode "The Passenger". What can you tell us about the experiences you made with "Star Trek"?
Julie: I am a TREKKIE myself, loved the original series, so being a part of this huge franchise is wonderful. So many talented people and wonderful fans, I truly enjoyed my two roles, one a "good guy" one a "bad guy"!
e'Guide: Are you proud of being a part of the huge and almost legendary "Star Trek" franchise?
Julie: Absolutely!
e'Guide: A lot of fans do actually think "Babylon 5" was the better "Star Trek". What’s your take on this?
Julie: I think they are two very different shows, and very different writing styles. I don’t think you can compare them, and even if you did, you would really have to compare "Babylon 5" to "Deep Space Nine" as the basis for those shows was similar. Having appeared on both shows I would say that "Babylon 5" was more ambitious, and took more risks.
e'Guide: There was also an appearance you did on the science-fiction show "Sliders" in an episode called "Requiem" in 1999. You played the Kromagg Commander Kesh. Rainer Schöne, who played another Kromagg called Kolitar on the show, already told us in another interview about his "transformation" into a Kromagg. What do you remember about working on this show?
Julie: I was working with the same director as from my role on "Deep Space Nine", which was nice, and had a very funny experience. The filming was going to take place over my birthday, so I held a dinner for some friends the night before the shoot was to begin. I had to wear prosthetic teeth, made for me by Michael Westmore, someone I knew well from my work on "Star Trek", and I brought the teeth with me as a joke to wear at the dinner.
After I made everyone laugh with my ugly teeth, I took them out and wrapped them up in a napkin to put in my purse. Well, when I left the dinner, I suddenly realized that I had forgotten the teeth! We all ran back inside and made the restaurant staff look everywhere and the teeth were finally found in the GARBAGE! Still wrapped in the napkin! I was very lucky to find my teeth!
e'Guide: What can you tell us about the upcoming action movie "Nightingale" that Don Henry wrote and directed? Your character is called Deborah; what’s her task in the story?
Julie: The film has not been made yet, Don has another vampire movie, "Desert of Blood" which is now out on DVD, but "Nightingale" is still in development with "That’s Hollywood", an Los Angeles production company. At this point it is not clear if I will actually play Deborah or if I will only be producing the film. Don did ask me to play Deborah, but the point is to get the film made, so we may go for a big name. The film is about a woman’s love for her family, even though her husband and father have been bitten by bats and are slowly turning into vampires.
e'Guide: During the production of the science-fiction movie "Hunter Prey" this year you worked as an associate producer for the first time. Can you tell us something about what kind of work you had to do in this position?
Julie: This film is in post-production and I was not an associate producer, I actually have a producer credit on this movie. There is going to be a press release on this project and I have been asked not to discuss the film until the press release comes out.
e'Guide: What TV shows or movies in the genres science-fiction, fantasy and mystery did you like the best in the past few years, and what TV shows do you like to watch on TV?
Julie: Anything Will Smith is in, I love! I do love science fiction, not horror films, and thriller type mysteries. On Television I watch "House", "Desperate Housewives", "Boston Legal", "Criminal Minds", and "Samantha Who". I also watch a lot of our political commentary, it’s fascinating.
e'Guide: Last year we had the chance to read a very detailed article about "Terminator – The Sarah Connor Chronicles" that you wrote at our colleagues’ website TheSciFiWorld.net. How did that come about, and can you tell us something about the show, since we unfortunately will have to wait until next year to see it on German TV?
Julie: I was asked by Gilles Nuytens, the webmaster of TheSciFiWorld.net, to attend in his place for a tour and interview of the cast of "Terminator – The Sarah Connor Chronicles". Gilles’ father had passed away and he was unable to attend.
I was pleased and honored to help Gilles as he had worked with me on my website, www.LoveFirstBooks.com and had also done me several favors so I was happy to do a favor for him.
I think I said it all in the interview, but I can tell you that the show is very dedicated to the original film and the cast and writers are truly excited to be part of the Terminator mythology.
e'Guide: Do you like to read? If so, what are your favorite books?
Julie: I love autobiographies and biographies, as well as spiritual/philosophical books.
e'Guide: Julie, please tell us, do you have any pets?
Julie: Yes, we have three dogs, Rocky, Lucy, and Frederica.
e'Guide: Do you have any helpful hints for young people, who want to become an actor? Would you encourage them or dissuade them from pursuing their plan with the knowledge you have today?
Julie: I don’t think anyone who truly is inspired to acting can avoid it! In my book, "Love First and the Artist", I talk about giving your gift with love, understanding that you are unique, your interpretation of the text is wholly your own, and so, all you can do is learn your lines, understand your character to the best of your ability and then, go into the audition offering your talent with love and respect for yourself and the people you are auditioning for! I also think you must be quite ready to hear the word "No" a lot. Realize that you will hear "No" more than "Yes", but it only takes a few positive responses to have a career.
e'Guide: Let’s talk about FedCon 17 for a while. Was it your first convention in Germany? Looking back now that FedCon is over for some time: Did you enjoy it?
Julie: I thought the show was very well run and the fans were wonderful! I have done many shows in Germany, my business partner on my first CD is Jens Reinheimer, and I did many shows for him as well as others. For a while I was going to Germany at least once a year, but it had been at least eight years since I had done a convention.
e'Guide: How long have you been staying in Germany; was it only the weekend or have you been staying here longer? Did you have the chance to do some sightseeing? What places did you visit?
Julie: Since I have been going to Germany since 1997, I have done quite a bit of sight-seeing. I was only in Bonn for the weekend, and did not have time to see the area, although I am coming back in May and look forward to seeing more of the town. I have visited Stuttgart, Heidelberg, Munich, Berlin, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, as well as many other smaller towns!
e'Guide: Was there any ‘strange’ German food you tried, and did you like some of it?
Julie:I love Spaetzle, did I spell that right? And don’t get me started on the breads!
e'Guide: How was meeting Bruce Boxleitner and Peter Jurasik at FedCon again? Did you talk to each other, and did you reminisce about old times?
Julie: I hadn’t seen Bruce in a while, but Peter and I have stayed in touch and it was a real pleasure to get to spend some time with both of them.
e'Guide: What’s up next for Julie Caitlin Brown? Is there anything in store that you are working on at the moment, or have planned for the near future that you can already tell us something about?
Julie: I have a short film that I wrote and will be producing and directing with my brother, Stephen Andrich, an award-winning director of photography. I also have several writing projects that are making the rounds of Hollywood and I will keep you posted if any of them get made into television or film!
e'Guide: Just because it is a very topical subject: What’s your take on Barack Obama winning the American presidential elections, and going to be the 44th President of the United States?
Julie: I was a supporter of Hillary Clinton and I am glad that she and Barack Obama will be working together to help our country regain our balance in the economy and the world. I am excited by the changes that Barack Obama is suggesting and creating even before he is sworn in as President!
e'Guide: Please, complete the following sentences: From "Babylon 5" I learned that...
Julie: From "Babylon 5" I learned that your life can change with one phone call.
e'Guide: Acting is like...
Julie: Acting is like being given the chance to have many lives.
e'Guide: I hope I will never have to...
Julie: I hope I will never have to stop singing.
e'Guide: That would be almost all for now. I’d like you to do just one more last thing: If you would like to say some greetings or a personal message to your German fans, you have the chance to do it now.
Julie: I would like to say to all of the loyal German fans that I have truly enjoyed getting to know so many of you! I had a wonderful time at FedCon and look forward to seeing you again soon.
e'Guide: Thank you very much for the interview, and I wish you all the best for your career and your future.
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