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e'Guide-Interview mit Nicki Clyne (Februar 2009)
27.02.2009 15:00 | Kategorie: Interviews | Autor: Christian
Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, ein Interview mit der quirligen und sympathischen Schauspielerin Nicki Clyne zu führen. Wir lernten Nicki auf der letzten FedCon kennen, bei der sie einer der Stargäste war, kamen zufällig mit ihr ins Gespräch, und sie hat sich sofort dazu bereiterklärt, ein Interview mit uns zu führen. Leider hat es terminlich nie wirklich hingehauen - bis jetzt!

Die Serie "Battlestar Galactica" ist die preisgekrönte Neuauflage des Science-Fiction-Klassikers "Kampfstern Galactica" aus den 1980er Jahren, die seit 2003 im Auftrag des amerikanischen SciFi-Channels produziert wurde und ausgestrahlt wird. Mitproduziert wurde die Serie durch die britische TV-Anstalt Sky One. Seit 2005 ist sie auch im deutschen Fernsehen zu sehen.
Als Ausführender Produzent fungierte Ronald D. Moore, der auch schon an der Produktion der Serien "Star Trek - Deep Space Nine" und "Roswell" beteiligt war. In diesem Jahr endet die Serie mit der vierten und letzten Staffel.

"Battlestar Galactica" glänzte durch eine Art realistischere Science-Fiction und behandelte zudem fundamentale Themen wie Zivilrechte, Völkermord, Terrorismus und Religion, wodurch die Serie mehr und mehr zu einem dramatischen Epos wurde, während es den Überlebenden der menschlichen Rasse folgte, deren Zahl nur noch weniger als 50.000 Menschen beträgt. Das letzte sich noch im Dienst befindliche Schiff der Battlestar-Flotte namens "Galactica" führt die fliehende Flotte aus ungefähr 40 Schiffen von den Zwölf Kolonien weg auf eine einsame (und anfänglich erfundene) Suche nach der Erde - der sagenumwobenen dreizehnten Kolonie -, begleitet von Aufruhr im Inneren und Gefahr von Außen.

Im Vorlauf zur vierten Staffel wurde ein abendfüllender Spielfilm namens "Razor" produziert, der eine nicht in den Staffeln gezeigte Nebenlinie der Geschichte näher beleuchtet.

Weiterhin wird es ein Prequel zur Serie namens "Caprica" geben, das eine Art Seifenoper werden soll, welche ausführlicher auf die Beziehung zwischen Menschen und Zylonen eingehen wird. Der Pilotfilm soll bereits am 21. April 2009 in den USA auf DVD erscheinen. Die erste Staffel mit derzeit 22 geplanten Episoden wird dann voraussichtlich 2010 auf dem amerikanischen SciFi-Channel gesendet werden.

Die Serie lebt neben ihren Hauptdarstellern Mary McDonnell, Katee Sackhoff, Tricia Helfer, Grace Park, Edward James Olmos, Jamie Bamber und James Callis natürlich auch von den vielen Nebencharakteren, die das "Galactica"-Universum bevölkern und ihm eine gewisse Kontinuität geben. Eine dieser Figuren ist die Mechanikerin Cally Henderson (später Cally Tyrol), die von Nicki Clyne verkörpert wird.

In den USA laufen derzeit auf dem SciFi-Channel die letzten Episoden der vierten und letzten Staffel von "Battlestar Galactica". In Deutschland wird seit Mitte Februar die dritte Staffel der Serie auf dem Sender RTL 2 ausgestrahlt.



Im e'Guide-Interview beantwortet uns die im Jahre 1983 geborene Nicki Clyne eine Menge Fragen zu ihrer Serie "Battlestar Galactica". Sie berichtet uns, wie sie damals die Rolle der Cally bekommen hat, was sie am Set der Serie erlebte und wie die Zusammenarbeit mit ihren Schauspielerkollegen funktioniert hat.

Doch weiterhin plaudert Nicki über ihre Erlebnisse auf der FedCon 17, ihren Gastauftritt in der Mystery-Serie "Dead Zone" und den Film "Totally Awesome" und ihre Rolle darin. Sie verrät, was sie von Joss Whedon (Mastermind hinter "Dollhouse", "Firefly", "Buffy" und "Angel") und seinem "Dr. Horrible"-Musical hält, und welche Filme ihr in der letzten Zeit im Kino gefallen haben. Außerdem offenbart sie einige interessante persönliche Dinge über sich selbst.

Wir möchten darauf hinweisen, dass das Interview erst vor ein paar Wochen geführt wurde und deswegen auch aktuelle Geschehnisse in der Serie behandelt. Es kann also für alle RTL-2-Zuschauer eine Menge Spoiler zur dritten und vierten Staffel enthalten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des Interviews mit Nicki, die bei vielen "Battlestar Galactica"-Fans auch als die 'Corn Muffin Goddess' bekannt ist - ein Name, von dem Clyne selbst nicht weiß, wo er eigentlich herkommt. Sie weiß nur, dass er plötzlich im Internet immer wieder auftauchte und sie jetzt damit leben muss.

Das Interview ist in deutscher Sprache und weiter unten im englischen Original verfügbar. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

Zur deutschen Version / German version

Zur englischen Version / English version




Deutsche Version

Hi Nicki, es hat ewig gedauert, wieder in Kontakt zu kommen, aber jetzt haben wir endlich die Gelegenheit, unser kleines Interview für e'Guide-Network miteinander zu führen. Vielen Dank, dass du uns die Möglichkeit gibst, einige Dinge über deine Arbeit bei "Battlestar Galactica", deine Karriere, deinen Besuch in Deutschland auf der FedCon im letzten Jahr und vielleicht auch ein paar andere Sachen zu erfahren. Wir sind sehr froh darüber, dass du dir etwas Zeit für uns genommen hast, obwohl du im Moment sehr beschäftigt sein musst. Wir schätzen es wirklich sehr, dass du so im Kontakt mit den Fans bleibst.

Du wurdest 1983 in Vancouver in Kanada geboren. Laut deiner FaceBook-Seite magst du zum Beispiel rhetorische Fragen, Tetris, respektlosen Humor, Rätsel, die 80er Jahre, unordentliche Haare, Physik, Zeitreisen, junge Kokosnüsse, Klischees und weiße Zähne.

Die Figur, für die dich das deutsche Publikum wahrscheinlich am besten kennt, ist die der Mechanikerin Cally Henderson (als sie später Chief Tyrol heiratete, übernahm sie seinen Familiennamen) in der Reinkarnation von "Kampfstern Galactica". Du spieltest diese Rolle schon in der Mini-Serie von 2003 und tauchtest immer wieder als wiederkehrender Charakter auf, aber, ohne zu viel verraten zu wollen, deine Reise endet leider schon viel eher. Es ist einfach nur traurig, dass Cally ihren Weg zur Erde mit ihren Mitflüchtlingen an Bord der Überreste der Kolonialen Flotte nicht finden wird.

Doch "Battlestar Galactica" war nicht dein einziges Engagement: Du hattest Gastauftritte bei einigen sehr bekannten Fernsehserien wie "The L Word - Wenn Frauen Frauen lieben", "Dead like me - So gut wie tot", "Dead Zone", "Smallville", "Twilight Zone" und "Dark Angel".
Im Jahre 2006 spieltest du die Billie in der Komödie "Totally Awesome", in dem Abenteuerfilm "Zolar" von 2004 porträtiertest du die Keiko und in der Fantasy-Komödie "I Was a Teenage Faust" von 2002 hast du die Heather verkörpert. Andere Filme, in denen du aufgetaucht bist, waren zum Beispiel "Rache ist sexy" (2006), "Due East" (2002) und "Hostage Negotiator" (2001). Aber ich bin mir sicher, dass da noch viele weitere großartige Projekte für dich kommen werden!

Okay, Nicki, lass uns mit den Fragen anfangen!


e'Guide: Die erste Frage: Wie geht es dir heute?

Nicki Clyne: Es geht mir ausgezeichnet, danke. Ich hoffe, dir geht es auch gut!

e'Guide: Könntest du uns bitte etwas über dich selbst erzählen, über deine Hobbys, dein Lieblingsessen, und was du so zum Spaß machst? Wer ist Nicki Clyne in einigen kurzen Worten - "in a Nutshell"?

NC: Das ist eine schwierige Frage. Nutshell? Nussschale? In einer Nussschale zu wohnen, klingt ziemlich eng, oder? Aber ich schätze, wenn ich in einer Nussschale wohnen müsste, dann hätte sie eine klitzekleine Ausstattung im Stil der Mitte des letzten Jahrhunderts mit atemberaubenden Aussichten auf die Berge; sie hätte eine gutgefüllte und umfangreiche Bibliothek mit Titeln wie "Atlas wirft die Welt ab" über "Alice im Wunderland" bis hin zu allen Büchern des Dalai Lama; sie würde ein kombiniertes Yoga- und Tanz-Studio haben, einen Meditationsraum und ein Kinozimmer mit Surround-Sound; sie hätte einen Kühlschrank, der mit veganischen Nahrungsmitteln gefüllt ist, und das gemütlichste Wohnzimmer, das man sich vorstellen kann, um Zusammenkünfte mit meinen teuersten und bewundernswertesten Gefährten zu veranstalten.

e'Guide: Lass uns zuerst über "Battlestar Galactica" sprechen. Wie hast du die Rolle der Cally bekommen? Hast du für den Part vorgesprochen? Was kannst du uns über den Prozess der Vorsprechen erzählen? Und gab es auch andere Charaktere bei "BSG", für die du vorgesprochen hast?

NC: Ich sprach für die Rolle der Cally vor, wie für jede andere Rolle auch, aber zu der Zeit hatte ich noch keine Ahnung, was für eine unglaubliche Gelegenheit sich vor mir darbot. Ich hatte niemals die originale Serie gesehen und hatte nur die Seiten (aus dem Drehbuch) für meine Figur gelesen; bevor ich also mit der Arbeit anfing, hatte ich nicht die leiseste Ahnung, was für eine besondere Serie das war und auch noch werden sollte. Ich habe nur für Cally vorgesprochen. Ich denke, das versteht sich von selbst, da die Leute uns die Leute die ganze Zeit miteinander verwechseln. (lacht)

e'Guide: Was hat dich an Cally gereizt, als du damals versucht hast, ein Teil der Serie zu werden?

NC: An Cally haben mich ursprünglich ihre Stärke, ihre Direktheit und ihre Verletzlichkeit gereizt - eine komplexe Kombination für eine Nebenrolle.

e'Guide: Gibt es irgendwelche lustigen Momente vom Set, an die du dich erinnerst? Hat jemand seinen Text vermasselt und konnte ihn nicht richtig herausbekommen, oder hatte jemand einen lustigen Unfall? Gibt es eine lustige Geschichte, die du uns erzählen kannst, die du vorher noch nicht erzählt hast?

NC: Ich bin mir sicher, dass ihr bereits gemerkt habt, dass der Inhalt bei "Battlestar" ziemlich dunkel werden kann - die Energie am Set etwas heller zu halten, ist also eine unbedingte Notwendigkeit. Wir haben uns oft Streiche gespielt oder die Spannung gelindert, indem wir versehentlich unsere Zeilen vermasselten. Es ist einfach ein Teil der Arbeit. Aber wir hatten wirklich großes Glück, dass wir eine solch lustige und nachsichtige Besetzung und Drehcrew hatten. Es ist auch nicht IMMER witzig, wenn man eine Szene nach einem Tag von 16 Stunden immer und immer wieder erneut spielen muss.

e'Guide: Wie war die Arbeit mit Edward James Olmos, Mary McDonnell, Katee Sackhoff, Jamie Bamber und dem Rest der Besetzung für dich? Wie sind sie so? Und wer war dein Liebling?

NC: Es verging kein Tag, an dem ich mich durch meine Schauspielerkollegen nicht inspiriert und von Ehrfurcht ergriffen gefühlt habe. Jeder brachte solch eine einzigartige und dynamische Herangehensweise an seinen oder ihren Charakter mit - Ich denke, dass dieser aufstrebende Besitz etwas Seltenes und Spektakuläres war. Wir waren wie eine große, disfunktionale, lächerlich liebevolle Familie. Ich könnte mich nicht glücklicher schätzen, mit einer solch talentierten Gruppe gearbeitet zu haben. Ich hoffe, dass wir eines Tages ein Wiedersehen haben werden.

e'Guide: Gibt es irgendwelche Gemeinsamkeiten zwischen Nicki und Cally, was ist anders? Und hast du etwas von ihr für dich selbst gelernt?

NC: Cally und ich teilen viele Eigenschaften, da es fast unmöglich für einen Schauspieler ist, nicht Teile von sich selbst in eine Rolle mit einzubringen, aber was das Reparieren von Raumschiffen angeht, kann ich nicht sagen, dass ich ihre Begabung teile. Aber ich glaube auch, dass sie mit Konflikten sehr anders umgeht als ich. Sie hat keine Angst davor, ihren Zorn herauszulassen oder einen Kampf anzufangen, besonders mit vorgesetzten Offizieren, was nicht unbedingt etwas ist, das ich oft mache. Ich mag, dass sie sehr stark an ihren Überzeugungen festhält, aber ich neige eher dazu, meine Ansichten etwas weniger impulsiv in Worte zu fassen. Ich durchdenke die Dinge lieber, betrachte alle Seiten, wohingegen Cally einfach alles raus lässt. Jedoch würde ich sagen, dass wir beide sehr willensstark sind und entschlossen, die Dinge für uns selbst herauszufinden, und vielleicht haben wir unter all dem auch beide eine kleine aufsässige Ader. Wir haben außerdem ziemlich ähnliche Haarschnitte.

e'Guide: Wie hast du herausgefunden, dass Cally in der Mitte der vierten Staffel sterben würde? Hast du einfach nur das Drehbuch bekommen, oder haben sie dich darauf vorbereitet?

NC: Ich hatte das Glück, einen persönlichen Telefonanruf von David Eick und Ron Moore [Produzenten der Serie] zu bekommen, die mir diese Neuigkeiten sehr rücksichtsvoll überbrachten. Ich hatte schon so ein Gefühl, dass Cally kurz vor ihrem Ende stand, darum war ich nicht zu sehr überrascht, aber ich musste mich trotzdem erst an die Idee gewöhnen. Es war zwar ein ziemlich emotionaler Prozess, aber es war toll, dieses Ende in diesen letzten Momenten zu erleben.

e'Guide: War es nicht schwer für dich und deine Schauspielerkollegen, auf der FedCon nichts über Callys Tod in einer der bevorstehenden Episoden zu sagen? Dieses Geheimnis zu bewahren, kann nicht einfach gewesen sein. Ich meine, mit dem Internet und all den ganzen modernen Medien hat sich die Welt zu einem sehr kleinen Ort verändert, so dass selbst die Menschen in Deutschland nicht lange hätten warten müssen, bis sie das über sie herausgefunden hätten, aber damals durftet ihr es dem Publikum nicht erzählen (Und um ehrlich zu sein, wir haben wirklich nichts davon mitbekommen!). Wie bist du damit umgegangen?

NC: Es war extrem schwierig, Callys bevorstehendes Schicksal für mich zu behalten. Ich fühlte mich wie ein Flüchtling - sogar unter meinen eigenen Freunden! Ich habe einfach versucht, so vage und geheimnisvoll wie möglich zu sein, was glücklicherweise von den Fans sowieso erwartet wird. Irgendwie hat es sogar Spaß gemacht, so ausweichend und hinterlistig zu sein. Ich habe mich auf die Reaktionen der Leute gefreut, weil sie letztendlich ohnehin glauben werden, was sie glauben wollen, ungeachtet der Gerüchte, die sie hören.

e'Guide: Die Dreharbeiten von "Battlestar Galactica" sind jetzt vorbei; es werden nur noch ungefähr acht Episoden in diesem Frühjahr in den USA ausgestrahlt und dann gibt es kein "Galactica" mehr. Was mit der Spin-Off-Serie "Caprica" passiert, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, und es kommt noch ein weiterer Spielfilm, von dem wir bereits wissen. Aber die Geschichte wird bald enden. Wie war dein letzter Drehtag? Und wie fühlt es sich an, die Leute zurückzulassen, mit denen du so lange zusammen gearbeitet hast, mit dem Wissen, dass sich jetzt alle in verschiedene Richtungen bewegen wird?

NC: Es war natürlich sehr traurig, dass die Serie zu einem Ende kommt, aber es war auch eine wundervolle Gelegenheit, diese fünf Jahre, die wir zusammen hatten, und die Erfolge, die wir auf dem Weg hatten, zu feiern. Ich bin sehr stolz auf jeden, der an der Serie beteiligt war, und hoffe, dass sie mit der gleichen Anerkennung zurückblicken wie ich.

e'Guide: Leah Cairns, die bei der Serie die 'Racetrack' spielt, scherzte bei der FedCon immer, dass sie einen Raptor als Andenken vom Set stehlen werde. Was hast du als Souvenir für dich mitgenommen?

NC: Um ehrlich zu sein, gab es nicht viel, was ich nicht gern wieder an die Kostümabteilung zurückgegeben habe - den orangefarbenen Overall, die Gummistiefel, die verschiedenen scharfen Objekte in meinem Werkzeuggürtel. Ich habe einen Satz Dog-Tags [=Erkennungsmarken], aber abgesehen davon bin ich kein großer Sammler. Insbesondere hätte ich keine Ahnung, wo ich einen Raptor parken sollte.

e'Guide: Was war das Schwierigste an deiner Arbeit bei "Battlestar Galactica", und was sah am Anfang schwierig aus, erwies sich dann aber doch als sehr einfach für dich?

NC: Die schwierigsten Szenen für mich sind, wenn ich einfach nur herumstehen und nichts machen muss, und überraschenderweise fand ich, dass ich sehr gut darin bin, meine eigenen Stunts zu machen.

e'Guide: Lass uns über einige andere Projekte sprechen, an denen du gearbeitet hast. Wir haben auch eine Website zu "Dead Zone" in unserem e'Guide-Network, darum muss ich dir auch dazu eine Frage stellen. Im Jahre 2002 in der zweiten Episode der zweiten Staffel namens "Abstieg in den Tod" (OT: "Descent") spieltest du die Figur der Erin Salkowe. Wie erinnerst du dich an die Arbeit bei dieser Serie? Welche Erfahrungen hast du auf diesem Set gemacht? Und wie ist Anthony Michael Hall so?

NC: Meine Erfahrung bei "Dead Zone" war sehr kurz, aber irgendwie schaffe ich es immer wieder, mich überall schmutzig zu machen - das war auch bei dieser Episode der Fall, da dort eine Mine gesprengt wurde. Anthony Michael Hall zu treffen, war aber richtig cool, da ich ein großer Fan von seinen 80er-Jahre-Filmen war.

e'Guide: Erzähle uns bitte etwas über die Komödie "Totally Awesome" von 2006. Neben Dominique Swain, Teryl Rothery, Brittany Daniel, Mikey Day und Chris Kattan spieltest du eine Figur namens Billie. Worum geht es in dem Streifen, was ist die Aufgabe deines Charakters darin und hattest du Spaß bei den Dreharbeiten zu dem Film?

NC: "Totally Awesome" war eine Parodie auf all die großartigen Filme der 80er Jahre wie "Der Frühstücksclub", "Teen Wolf - Ein Werwolf kommt selten allein", "Das darf man nur als Erwachsener" und so weiter, und ich spielte das klassische unbeliebte Mädchen, das nur an den falschen Stellen nach Liebe suchte. Wieder war ich schmierig. Es war wahrscheinlich der größte Spaß, den ich bei einem Film bis jetzt hatte, da wir eine so talentierte und exzentrische Besetzung hatten. Und da das Drehbuch so verrückt war, hatten wir viel Freiraum, um verrückt zu spielen.

e'Guide: Lass uns ein bisschen über die FedCon 17 sprechen. Sie war nicht deine erste Convention in Deutschland, richtig? Du warst vorher schon einmal in Deutschland. Wenn du jetzt zurückblickst, wo die FedCon schon einige Zeit vorbei ist: Hat sie dir gefallen?

NC: Ja, ich hatte eine großartige Zeit auf der FedCon. Sie war die größte Convention, bei der ich bis jetzt war, und ich fand, dass jeder dort sehr begeistert und freundlich war. Hinzu kommt, dass ich es immer sehr genieße, andere Schauspieler zu treffen, und wieder mit der Besetzung unserer Serie zusammen zu kommen.

e'Guide: Wie lange bist du in Deutschland geblieben; war es nur das Wochenende oder bist du länger hier gewesen? Hattest du die Möglichkeit, dir ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen? Welche Orte hast du besucht?

NC: Leider hatte ich nur die Gelegenheit, den Flohmarkt in der Nähe des Hotels zu besuchen; obwohl ich gehört habe, dass er dort der größte seiner Art ist. Leah und ich hatten viel Spaß, uns die ganzen Sachen dort anzusehen, und ich habe mir eine kleine Eule als Souvenir gekauft. Vor einigen Jahren war ich in Berlin und ich habe mich total in diese Stadt verliebt. Ich würde sie auf jeden Fall noch einmal besuchen wollen.

e'Guide: Du hast auch schon bei einigen amerikanischen Conventions teilgenommen. Gibt es einen Unterschied zwischen amerikanischen Conventions und der FedCon?

NC: Ja, die Deutschen sind V-E-R-R-Ü-C-K-T!!! Nein, ich mache nur Spaß. Es war ein ganz anderes Gefühl, da die FedCon so groß war, und deswegen ist es etwas schwer, das zu verallgemeinern. Ich bemerkte, dass die Fans auf der FedCon die Serie sehr scharfsinnig beobachtet haben müssen und sehr aufmerksame Fragen stellten. Es ist immer schön, wenn ich etwas über die Serie und meinen Charakter während eines Panels erfahren kann.

e'Guide: Im letzten Jahr waren eine Menge Schauspieler aus "Battlestar Galactica" auf der FedCon, aber auch Schauspieler aus "Star Trek", "Gene Roddenberry's Andromeda", "Babylon 5", "Stargate SG-1" und so weiter waren anwesend. Wie hast du dich mit den anderen Stargästen verstanden? Und bist du manchmal auf Convention von der Welt der Stars überwältigt?

NC: Da ich nicht viel fernsehe, weiß ich peinlicherweise nur selten, wer die anderen Schauspieler auf den Conventions sind. Aber oft gehe ich nach Hause und sehe ihre Serien und trete mich selbst in den Hintern, dass ich sie nicht schon viele eher gesehen habe. LeVar Burton hat mir zum Beispiel auf der FedCon meinen VIP-Pass übergeben und gab sich als Freiwilliger aus, und ich hatte keine Ahnung, wer er war - Ich habe mich ein bisschen geschämt, als ich ihn dann bei der Pressekonferenz gesehen habe.

e'Guide: Würdest du noch einmal nach Deutschland zu einer FedCon oder einer anderen Convention kommen?

NC: Ist das eine Einladung?

e'Guide: Was denkst du über Science-Fiction und die Science-Fiction-Fans im Allgemeinen?

NC: Nach meinen Erfahrungen waren die Science-Fiction-Fans immer unglaublich freundlich, aufmerksam und enthusiastisch. Ich denke, die Science-Fiction ist ein einzigartiges Genre, in dem man Fragen und Probleme anschneiden kann, die manchmal eher unbequem oder Tabu sind, wenn sie in unserem kontextabhängigen System präsentiert werden. Die Science-Fiction ermöglicht es, uns eine andere Realität vorzustellen, eine bessere Zukunft auszumalen, uns selbst Fragen über die Existenz zu stellen, und ich denke, dass das ziemlich cool ist.

e'Guide: Du bist ein Fan von Joss Whedons "Dr. Horrible's Sing-Along Blog". Da ich ein großer Fan von "Firefly" bin (ich habe auch eine Website zu dieser Serie), habe ich das Musical online natürlich auch gesehen und ich fand es sehr gut. Was magst du daran? Magst du Musicals? Und würdest du selbst eines Tages an einem Musical arbeiten wollen?

NC: Ich denke, dass Joss ein erstaunlicher Geschichtenerzähler ist und er packt sein ganzes Herz sogar in die lächerlichsten Kontexte. Das ist der Grund, warum "Dr. Horrible" funktioniert, denke ich - es gibt nichts Ironisches dabei, die Figuren haben sich vollständig ihrem Kampf verpflichtet und sie drücken das in saukomischen Songs aus. Was kann man sich mehr wünschen?

e'Guide: Erkennen dich die Leute auf der Straße? Was war die witzigste Begegnung, die du bis jetzt mit einem Fan hattest?

NC: Ich werde nicht zu oft erkannt. Die meisten Leute denken, dass ich ihnen irgendwie bekannt vorkomme, aber können nicht zuordnen, woher sie mich kennen. Ich glaube, die witzigste ist die, als ich jemanden tatsächlich davon überzeugen musste, dass ich wirklich Nicki Clyne bin.

e'Guide: Siehst du gern fern oder gehst du gern ins Kino? Gibt es neben "Battlestar Galactica" irgendeine Science-Fiction-Serie, die du im Moment magst? Und was ist dein Lieblingsfilm?

NC: Ich liebe es, Kinofilme zu sehen, und fange gerade damit an, einige Fernsehserien zu gucken... Ich war sehr beeindruckt von "Damages" und ich bete Tina Fey an, also ist "30 Rock" eine häufige Ablenkung auf meinem Computer. Ich finde es sehr schwierig, mich auf einen Lieblingsfilm festzulegen, da mich viele aus verschiedenen Gründen bewegen. Kürzlich war ich unglaublich von "Milk", "Slumdog Millionär" und "The Wrestler" angetan. Die Oscars werden auf jeden Fall eine schwierige Entscheidung werden!

e'Guide: Die meisten Leute sprechen nicht gern darüber, aber kannst du einen deiner peinlichsten Momente mit uns teilen?

NC: Neulich musste mir ein Fan auf einer Convention erklären, dass ich Etwas auf meiner Nase hatte. Das war irgendwie peinlich.

e'Guide: Stell dir vor, dass jemand eine Zeitmaschine erfinden würde, und du die Möglichkeit hättest, in der Zeit zurück zu reisen, um ein bestimmtes historisches Ereignis oder eine historische Zeitperiode miterleben zu können, ohne dabei einzugreifen, und nur, um zu beobachten, wohin und in welche Zeit würdest du gehen wollen?

NC: Ich bin total neugierig, was mit den Mayas geschehen ist... und den Dinosauriern.

e'Guide: Bitte beende die folgenden Satzanfänge:
Von "Battlestar Galactica" habe ich gelernt, dass...
Die Schauspielerei ist wie...
Ich hoffe, ich muss niemals...

NC: Von "Battlestar Galactica" habe ich gelernt, dass... der Weltraum kein Ort ist, um ein Kind groß zu ziehen.
Die Schauspielerei ist wie... das Leben, nur viel dramatischer.
Ich hoffe, ich muss niemals... herausfinden, dass mein Ehemann ein Zylon ist.

e'Guide: Die spontane Antwort-Runde - Ich gebe dir ein Stichwort und du antwortest mit einem oder ein paar Worten, die dir spontan in den Sinn kommen.

1. Gewitter... Thundercat!
2. Kerze... "Es ist besser auszubrennen, als zu verblassen." [Zitat von Neil Young bzw. Kurt Cobain]
3. Roboter... Es gibt viele Kopien.
4. Internet... Zeitreisen
5. Silvester... Besinnung... und kitschige Party-Hüte
6. Vorsprechen... Gelegenheit
7. Fußball... der Geruch von feuchtem Gras an einem nebeligen Morgen
8. Edward James Olmos... ist mein Held!
9. Fast Food... kein Essen
10. Verkehrsstau... Zeit für gemischte Musik-Kassetten

e'Guide: Das wäre dann fürs Erste alles. Nicki, zu guter Letzt muss ich mich nochmals bei dir für das Interview bedanken und ich wünsche dir für deine Karriere und deine Zukunft nur das Beste. Es war wirklich nett, mit dir sprechen zu können, und ich wäre sehr froh, wenn wir irgendwann noch einmal ein Interview miteinander führen könnten.



English Version

Hi Nicki, it almost took forever to get back in touch again, but now we finally have the chance to do our little interview for e'Guide-Network. Thank you so much for giving us the chance to get to know some things about your work on "Battlestar Galactica", your career, your visit in Germany at FedCon last year, and maybe also some other things. We are very happy you took some time for us, knowing you must be quite busy. We really appreciate you keeping in touch with the fans this way.

You were born in 1983 in Vancouver in Canada. According to your FaceBook-page you like for example rhetorical questions, Tetris, irreverent humor, riddles, the 80's, messy hair, physics, time travel, young coconuts, clichés, and white teeth.

The character the German audience probably knows you best for is the role of Crewman Specialist Cally Henderson (when she got married to Chief Tyrol later, she took his family name) on the reincarnation of "Battlestar Galactica". You already played that role in the mini-series of 2003, and always came back as a recurring character, but without wanting to say too much, your voyage sadly ends much sooner. It's just so sad Cally won't be finding her way to Earth with her fellow fugitives aboard the remains of the Colonial Fleet.

But "Battlestar Galactica" was not your only engagement: You guest starred on some famous TV-shows like "The L Word", "Dead Like Me", "The Dead Zone", "Smallville", "The Twilight Zone", and "Dark Angel".
You played Billie in the comedy "Totally Awesome" of 2006, in the adventure-movie "Zolar" you portrayed Keiko in 2004, and in the fantasy-comedy "I Was a Teenage Faust" of 2002 you played a character called Heather. Other films that you have appeared in for instance were "John Tucker Must Die" (2006), "Due East" (2002) and "Hostage Negotiator" (2001). But I'm sure there are a lot of more great projects yet to come for you!

Okay, Nicki, let's get started with the questions!


e'Guide: First question: How are you today?

Nicki Clyne: I'm excellent, thank you. Hope you're well!

e'Guide: Could you please tell us something about yourself like hobbies, favorite food, and what you do for fun? Who is Nicki Clyne in a nutshell?

NC: That's a tough question. Being in a nutshell sounds a little constricting, no? But I guess if I had to be in a nutshell, it would have minimal mid-century decor with breathtaking mountain views; it would have a stocked library ranging in titles from "Atlas Shrugged" to "Alice in Wonderland" to any book by the Dalai Lama; it would have a yoga/dance studio, meditation room, screening room with surround sound; it would have a fridge stocked with vegan fare and the coziest living room you can imagine to host gatherings of my most dear and admired companions.

e'Guide: Let's talk about "Battlestar Galactica" first. How did you get the role of Cally? Did you audition for the part? What can you tell us about the auditioning process? And were there any other characters on "BSG" that you auditioned for?

NC: I auditioned for the role of Cally like any other role, but, at the time, had no idea, what an incredible opportunity was in front of me. I'd never seen the original show and had only read the sides (script) for my character; so it wasn't until I started work that I got even a glimpse of how special this show was, and was to become. I only auditioned for Cally. I think it was kind of a no-brainer, people get us confused all the time. (laughs)

e'Guide: What was interesting for you about the character, when you tried to become a part of the show?

NC: What interested me about the role of Cally initially was her strength, straightforwardness and vulnerability - a complex combination for a peripheral character.

e'Guide: Are there any funny moments from the set you remember? Did someone mess up his lines and couldn't get them out right, or did somebody have a funny accident? Is there a funny story you can tell us that you haven't told?

NC: As I'm sure you've noticed, the content on "Battlestar" can get pretty dark, so keeping the energy on set a little lighter is an absolute necessity. We often played practical jokes or would inadvertently alleviate tension by screwing up our lines. It's just part of the job. But we were definitely lucky to have such a fun and forgiving cast and crew. It's not ALWAYS funny to be repeating a scene over and over at the end of a 16 hour day.

e'Guide: How was working with Edward James Olmos, Mary McDonnell, Katee Sackhoff, Jamie Bamber, and the rest of the cast for you? What are they like? And who was your favorite?

NC: Not a day passed that I didn't feel inspired and awe-stricken by my fellow cast-mates. Everyone brought such a unique and dynamic approach to his or her character - I think the emergent property was something rare and spectacular. We were like a big, dysfunctional, ridiculously loving family. I couldn't have felt more privileged to work with such a talented group. I hope we have a reunion some day.

e'Guide: Are there any similarities between Nicki and Cally, what is different? And have you learned something from her for yourself?

NC: Cally and I share many qualities, as it's pretty near impossible for an actor not to bring him or herself into a role, but as for fixing space craft goes, I can't say I share her aptitude. But I also feel she deals with conflict very differently, than I do. She's not afraid to express her anger or start a fight, especially with superior officers, which isn't something I do often. I like that she stands strongly by her beliefs, but I tend to be a little less impulsive in articulating my opinions. I like to think things through, consider all sides, whereas Cally just lets it all out. However, I would say that we're both very strong willed and determined to figure things out for ourselves, and perhaps share a little defiant streak underneath it all. We also have very similar hair-cuts.

e'Guide: How did you find out that Cally was going to die in the middle of the fourth season? Did you just get the script, or did they prepare you for that?

NC: I was fortunate enough to get a personal phone call from David Eick and Ron Moore [producers of the show], who were very gracious in delivering the news. I had a feeling Cally might be close to the end, so I wasn't too surprised, but it still took some getting used to. It was quite an emotional process, but it was nice to experience the closure I did in those final moments.

e'Guide: Hasn't it been very hard for you and your fellow co-actors not to say anything about Cally's death in one of the upcoming episodes at FedCon? Keeping this big secret couldn't have been easy. I mean with the internet and all the modern media the world has changed to be a very small place, so even in Germany people wouldn't have to wait very long to find that out about her, but you weren't allowed to tell the audience back then (And to be honest, we didn't notice anything about that!). How did you handle that?

NC: It was extremely difficult to keep Cally's impending doom a secret. I felt like a fugitive - even amongst my own friends! I just did my best to be as vague and mysterious as possible, which, luckily, is expected by fans anyway. In some ways it was fun to be evasive and sneaky. I looked forward to people's reactions, because, at the end of the day, people are going to believe, what they want to believe anyway, regardless of what rumors they hear.

e'Guide: Shooting "Battlestar Galactica" is over now; there are only about eight more episodes to air this spring in the USA and no more "Galactica" then. What happens with the spin-off "Caprica" isn't quite clear, yet, and there's going to be another movie that we already know of. But the story is going to end soon. How was your last day of shooting? And how does it feel, leaving the people behind you have worked with for such a long time knowing everybody is going to be moving into different directions now?

NC: It was very sad, of course, to have the show come to an end, but it was also a wonderful opportunity to celebrate the five years we had together and all the successes we had along the way. I feel very proud of everyone, who participated in the show and hope they look back on the show with the same appreciation I do.

e'Guide: At FedCon Leah Cairns, who plays 'Racetrack' on the show, was always joking she was going to steal a Raptor from the set as a keepsake. What did you take away for yourself as a souvenir?

NC: To be honest, there wasn't much that I didn't gladly give back to the wardrobe department - the orange jumpsuit, the rubber boots, the random sharp objects in my tool belt. I have a set of dog tags, but other than that I'm not much of a collector. I especially wouldn't know, where to park a Raptor.

e'Guide: What was the hardest thing about working on "Battlestar Galactica", and what looked hard at first, but was actually very easy for you to do?

NC: The hardest scenes for me are, when I'm standing around doing nothing, and, surprisingly, I found that I'm pretty good at doing my own stunts.

e'Guide: Let's talk about some other projects you have worked on. We have a site for "The Dead Zone" on our e'Guide-Network as well, and so I have to ask you a question about that, too. In 2002 in its second episode of season two called "Descent" you portrayed the character of Erin Salkowe. How do you remember working on that show? What experiences did you make on that set? And how is Anthony Michael Hall like?

NC: My experience on "Dead Zone" was brief, but somehow I always manage to get myself all dirty - as was the case in that episode, when a mine blew up. Meeting Anthony Michael Hall was definitely cool, though, because I'd been a big fan during his 80's movie infamy.

e'Guide: Please tell us something about the comedy "Totally Awesome" from 2006. Alongside Dominique Swain, Teryl Rothery, Brittany Daniel, Mikey Day, and Chris Kattan you played a character called Billie. What's the film about, what is your character's task in it, and did you enjoy shooting the movie?

NC: "Totally Awesome" was a spoof on all the great 80's movies like "The Breakfast Club", "Teen Wolf", "Sixteen Candles", etc., and I played the classic unpopular girl looking for love in all the wrong places. Again, I was greasy. It was probably the most fun I had on a movie, because we had such a talented and eccentric cast. And since the script was so wacky, we had a lot of room to play and be silly.

e'Guide: Let's talk about FedCon 17 for a while. It was not your first convention in Germany, right? You have been to Germany before. Looking back now that FedCon is over for some time: Did you enjoy it?

NC: Yeah, I had a great time at FedCon. It was the biggest convention I'd been to, and I found everyone to be very excited and welcoming. Plus, I always love meeting other actors and reconnecting with the cast of our show.

e'Guide: How long have you been staying in Germany; was it only the weekend, or have you been staying here longer? Did you have the chance to do some sightseeing? What places did you visit?

NC: Unfortunately I only had a chance to visit the flea market close to the hotel; though I hear it's the biggest of its kind. Leah and I had fun looking at all the goodies and I bought a little owl as a souvenir. A few years ago, I went to Berlin and absolutely fell in love with the city. I would definitely like to visit there again.

e'Guide: You also attended a number of American conventions. Is there a difference between American conventions and FedCon?

NC: Yeah, Germans are C-R-A-Z-Y!!! No, I'm just kidding. It was a whole different feel since FedCon was so big, so it's difficult to generalize. I thought the fans at FedCon had some very keen observations about the show and asked very thoughtful questions. It's always nice, when I get to learn about the show and my character during a Q & A.

e'Guide: There were a lot of actors at FedCon last year from "Battlestar Galactica", but also actors from "Star Trek", "Gene Roddenberry's Andromeda", "Babylon 5", "Stargate SG-1", and so on. How did you get along with the other star-guests? And do you get starstruck at conventions sometimes?

NC: Since I don't watch much television, embarrassingly I rarely know, who the other actors are at conventions. But often I'll go home and watch their shows and kick myself for not having seen it earlier. LeVar Burton actually delivered my VIP Pass at FedCon posing as a volunteer, and I had no idea, who he was - I blushed a little, when I saw him at the press conference.

e'Guide: Would you come back to Germany for another FedCon or another convention here?

NC: Is that an invitation?

e'Guide: What do you think of science-fiction and science-fiction fans in general?

NC: In my experience, sci-fi fans have always been incredibly gracious, thoughtful, enthusiastic, and friendly. I think science-fiction is a unique genre in that it can broach questions and issues that are sometimes uncomfortable or taboo, when presented within our current contextual framework. Science-fiction allows us to imagine a different reality, hypothesize a better future, ask ourselves questions about existence, and I think that's really cool.

e'Guide: You are a fan of Joss Whedon's "Dr. Horrible's Sing-Along Blog". Since I'm a big fan of "Firefly" (I also run a website for this show), I have watched the musical online, too, and I really liked it a lot. What do you like about it? Do you have a thing for musicals? And would you like to work on a musical someday?

NC: I think Joss is an amazing storyteller, and he puts his whole heart into even the most ridiculous of contexts. That's what I think makes "Dr. Horrible" work - there's nothing ironic about it, the characters are completely committed to their struggle, and they express it in hilarious songs. What more could you want?

e'Guide: Do people recognize you on the street? What was the funniest encounter you had with a fan so far?

NC: I don't get recognized too often. Most people think I look familiar, but can't quite place, where they know me from. I think the funniest is, when I've actually had to convince someone that I am, in fact, Nicki Clyne.

e'Guide: Do you like watching TV or going to the movies? Is there any science-fiction-TV-series besides "Battlestar Galactica" that you like at the moment? And what's your favorite movie?

NC: I love seeing movies and am starting to watch a few TV-shows... I've been really impressed with "Damages" and I adore Tina Fey, so "30 Rock" is a frequent distraction on my computer. I find it difficult to claim my favorite movie, as many move me for different reasons. Recently I was incredibly affected by "Milk", "Slumdog Millionaire", and "The Wrestler". The Oscars are going to be a tough call for sure!

e'Guide: Most people don't like to talk about it, but can you share one of your most embarrassing moments with us?

NC: Recently at a convention a fan had to tell me I had something on my nose. That was kind of embarrassing.

e'Guide: Just imagine somebody invented a time-machine and you had the chance to go back in time to witness a certain historical event or a certain time period in the past without interfering, where and when would you want to go?

NC: I'm just so curious, what happened to the Mayans... and the dinosaurs.

e'Guide: Please, complete the following sentences:
From "Battlestar Galactica" I learned that...
Acting is like...
I hope I will never have to...

NC: From "Battlestar Galactica" I learned that... space is not a place to raise a child.
Acting is like... living, only more dramatic.
I hope I will never have to... find out my husband's a cylon.

e'Guide: Quick-Shooting-Round - I give you a headword and you reply with one or a few words, which are coming into your mind spontaneously.

1. Thunderstorm... Thundercat!
2. Candle... "Better to burn out than fade away." [Quote of Neil Young resp. Kurt Cobain]
3. Robots... There are many copies.
4. Internet... time travel
5. New Year's Eve... reflection... and tacky party hats
6. Audition... opportunity
7. Soccer... smell of wet grass on a foggy morning
8. Edward James Olmos... is my hero!
9. Fast Food... not food
10. Traffic Jam... mix tape time

e'Guide: That would be all for now. Nicki, last but not least I have to thank you again for the interview, and I wish you all the best for your career and your future. It was really nice talking to you, and I would be very happy, when we can do another interview someday again.
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